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Werden Sie Sponsor – Sponsoring als Marketing-Instrument

Erfolgreiches Marketing durch Sponsoring. Worauf Einzelhändler achten sollten und welche Sponsoring-Beispiele vorbildhaft sind, erfahren Sie hier.

Abenteuer, Action und Freiheit – dafür steht RedBull mit seinem Energydrink wie kein zweites Unternehmen. Und dass wir die Marke mit diesen positiven Werten in Verbindung bringen, ist keineswegs Zufall. Ob der Bundesligist RB Leipzig, der Formel-1-Star Sebastian Vettel oder Felix Baumgartners Sprung aus der Stratosphäre: Der gezielte Einsatz von Sponsoring als Marketing-Strategie beschert RedBull regelmäßig eine gigantische Werbewirkung.

Zugegeben, um solche Maßnahmen realisieren zu können, sind natürlich immense Marketingbudgets erforderlich. Aber das Grundprinzip funktioniert ebenso im Kleinen. Wie Sie Sponsoring als Marketing-Instrument in Ihrem Geschäft einsetzen, welche Vorteile es für Einzelhändler haben kann und worauf Sie unbedingt achten sollten, das erfahren Sie in diesem Beitrag.

 

Verleihen Sie Ihrem Laden Image! Sponsoring als Marketing-Strategie

Beim Sponsoring unterstützen Sie Personen, Vereine oder andere Einrichtungen entweder finanziell oder durch Dienstleistungen. Der Klassiker ist sicherlich Sport-Sponsoring, doch auch in anderen Bereichen ist ein Sponsoring möglich. Sie könnten beispielsweise Beiträge zu Straßen-, Stadt- und Schulfesten leisten oder die örtliche Kunstgalerie fördern – und von positiven Werbeeffekten profitieren. Doch was heißt das konkret? Diese 5 Vorteile haben Sie durch Sponsoring:

  1. Sie schaffen Vertrauen durch soziales und kulturelles Engagement.
  2. Sie profitieren durch einen Imagetransfer vom Erfolg bzw. guten Ruf des Gesponserten.
  3. Ihr Bekanntheitsgrad steigt.
  4. Die Kundenbindung wird gestärkt.
  5. Sie können neue Kunden und Sympathiewerte gewinnen.

Sponsoring-Beispiel: Die Intersport-Olympia-Filiale in Berlin-Neukölln fördert bereits seit 2014 den Volleyball-Verein „Berliner Recycling Volleys“. Dabei unterstützt das Geschäft Investitionen des Vereins, die den Teamgeist des Clubs stärken. Das so finanzierte Maskottchen „Charly“ der BR-Volleys ist auch immer wieder auf Events von Intersport Olympia zu Gast und sorgt bei Sport-Liebhabern für Aufmerksamkeit.

 

Sponsoring: Die Marketing-Geheimwaffe

Von Flyern, Werbeplakaten und Zeitungsanzeigen zeigen sich die meisten Kunden heutzutage unbeeindruckt. Gerade solche Zielgruppen, die gegenüber traditioneller Werbung skeptisch sind, können aber über Sponsoring strategisch angesprochen werden. Denn Sie erreichen diese Kunden in einer nicht-kommerziellen Situation. Unterstützen Sie zum Beispiel als Inhaber eines Schuhgeschäfts einen regionalen Fußballverein mit Fußballschuhen, zeigen Sie den Zuschauern, dass Sie in Ihrem Geschäft über eine besonders gute Auswahl an Sportschuhen verfügen – und zwar glaubhaft. Schließlich nutzen die Spieler auf dem Feld Ihre Schuhe.

Tipp: Um von den positiven Effekten des Sponsorings profitieren zu können, sollte der Sponsoring-Partner zu Ihrem Geschäft passen. Ein Laden für Kunst- & Bastelzubehör könnte beispielsweise Malschulen, Kunstausstellungen oder Bastelwettbewerbe unterstützen.

 


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Call to Action: Aktivieren Sie Ihre Kunden

Logos auf Trikots des örtlichen Turnvereins oder kleine Icons auf Eintrittskarten des städtischen Theaters wirken natürlich grundsätzlich positiv. Um aber die Werbewirkung voll auszuschöpfen, sollten Sie eine Interaktion mit dem Angebot Ihres Ladens ermöglichen. Angenommen, Sie führen einen Shop für Sportfahrräder und unterstützen als Sponsor das städtische Jugendzentrum. Dann könnten Sie bei speziellen Events, etwa bei der Eröffnung einer neuen Halfpipe auf dem Gelände des Jugendzentrums, Ihre BMX-Fahrradmodelle zum Testen anbieten.

Tipp: Sponsoring-Aktionen eignen sich hervorragend, um Beiträge über Ihr Geschäft in sozialen Netzwerken zu verbreiten. Ob Artikel, Bilder oder Videos – kreative Ideen werden im Netz gerne gesehen und geteilt.

 

Sponsoring-Marketing-Guideline: Das sollten Sie beachten

Lange Spielpausen für Sponsorenwerbung im Theater oder großformatige Werbebanner in der Volleyballhalle gehören zweifelsohne zu den Top-Aufregern der Zuschauer. Zwischen Sponsoring und aufdringlicher Werbung liegt dementsprechend nur ein schmaler Grat. Wenn Sie von den Chancen und Möglichkeiten des Sponsorings im Marketing-Mix profitieren möchten, sollten Sie Folgendes unbedingt beachten:

  • Mehrwert liefern: Um sich von aufdringlicher Werbung zu distanzieren, sollten Ihre Sponsoring-Maßnahmen immer einen Mehrwert für potenzielle Kunden bieten.
  • Nicht-kommerzielle Situation bewahren: Achten Sie darauf, Ihre Kunden nicht zu beeinträchtigen – beispielsweise durch die Platzierung von Werbebannern in einer Sporthalle, die die Sicht der Zuschauer einschränken.
  • Sponsoring-Partner auf Geschäft abstimmen: Wählen Sie einen Sponsoring-Partner, der zu den Zielen, Werten und der Kommunikationsstrategie Ihres Ladens passt.
  • Aktivierungsstrategie: Planen Sie, wie Sie durch Ihr Sponsoring mit potenziellen Kunden interagieren wollen, und rechnen Sie dafür ausreichend Budget ein.
  • Rechte vertraglich festlegen: Oftmals werden mit Sponsoring-Partnern lediglich der Förder-Etat und die Markenplatzierung vereinbart. Achten Sie außerdem auf die Rechte und Möglichkeiten, um potenzielle Kunden auch aktivieren zu können.
  • Sponsoring-Strategie: Halten Sie Ziele und Strategien fest, um einen „Fahrplan“ für Ihr Sponsoring-Marketing zu haben.

 

Fazit: Sponsoring als Marketingmaßnahme zu nutzen, lohnt sich. Gezielt und geplant eingesetzt, können Sie sich durch Sponsoring langfristig von Ihren Konkurrenten abheben – und das ist im hart umkämpften Einzelhandel Gold wert.

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