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7 Tipps für Rabattaktionen – wie Einzelhändler smarte Rabatte geben können

Clevere Rabattaktionen kurbeln den Umsatz an. Wir zeigen, wie Sie Kunden in Ihr Geschäft locken und gleichzeitig Gewinne erzielen.

Kaum ein Mittel ist so effektiv, um Aufmerksamkeit zu generieren, den Bekanntheitsgrad zu steigern und Kunden ins Geschäft zu locken, wie Rabattaktionen. Auf viele Menschen wirken Rabatte wie ein Magnet und so werden sie im Einzelhandel gerne genutzt, um den Umsatz anzukurbeln. Häufig verwandelt ein Preisnachlass schwankende Kunden tatsächlich in zahlende Kunden.

Ihr großes Ziel als Einzelhändler ist es natürlich, Ihre Kunden möglichst langfristig an Ihr Geschäft zu binden – exklusive Rabattaktionen sind hierfür eine probate Maßnahme. Wir stellen Rabattarten vor, die Kunden glücklich machen und gleichzeitig Ihren Gewinn als Einzelhändler steigern.

 

1. Besondere Anlässe für kreative Rabatte

Wer mit Rabattaktionen den Umsatz steigern möchte, sollte sich an die Faustregel halten: „Kein Angebot wie das andere“. Denn um einen größeren Effekt zu erzielen, müssen die Rabatt-Ideen vor allem abwechslungsreich sein. Schließlich sollen sich Ihre Kunden nicht an den Preisnachlass gewöhnen. Unser Tipp: Deutlich größere Aufmerksamkeit erhalten Sie, wenn die Rabattaktionen mit besonderen Anlässen oder Aufhängern verbunden werden. Damit sind nicht der allseits bekannte Winterschlussverkauf oder traditionelle Anlässe wie Weihnachten oder Ostern gemeint, sondern vor allem spezielle Tage wie:

 

  • Welt-Nudeltag (am 25.10.)
  • Internationaler Tag des Kaffees (am 29.09.)
  • Tag der Schokolade (am 07.07.)
  • Tag der roten Rose (am 12.06.)

Als Lebensmittel- oder Blumenhändler haben Sie einige Möglichkeiten, wirklich einzigartige Rabatte zu gewähren! Je kreativer die Aktion, desto mehr Kundenaufmerksamkeit ist Ihnen gewiss.

 

2. Nur auf einzelne Produkte Rabatt gewähren

Bei Rabattaktionen den Fokus nur auf einzelne Produkte zu legen, ist profitabler als das gesamte Sortiment zu rabattieren. Entscheiden Sie sich, eine sehr beliebte Ware mit starkem Rabatt zu versehen, erzielen Sie damit eine größere Nachfrage und locken eventuell auch Erstkäufer in Ihr Geschäft. Geben Sie nicht auf alles einen Nachlass, haben Sie die Chance, den Rabatt über Zusatzverkäufe von anderen Produkten zu refinanzieren.

 

3. Rabattaktionen zeitlich stark eingrenzen

Nutzen Sie das Instrument der Verknappung und konzentrieren Sie den Hype auf einen bestimmten Zeitpunkt, um die Kaufentscheidung der Kunden zu forcieren.

 

4. Mengeneffekte nutzen

Drei zum Preis von zwei – der Mengenrabatt ist ein Klassiker und lohnt sich vor allem dann, wenn es um ein Produkt geht, mit dem sich Ihre Kunden bevorraten. Auch gut sind Waren, die sie theoretisch auch woanders bekommen können. Denn alles, was ein Kunde bei Ihnen kauft, kauft er nicht bei Ihrer Konkurrenz. Das ist schlecht für den Mitbewerber – und gut für Sie.

Ein weiteres Plus: Gegenüber den klassischen Rabatten in Prozent sorgen diese Rabattaktionen für ein wenig Abwechslung, da sie deutlich seltener zu sehen sind. Hier können Sie auch zusätzliche Goodies anbieten. Wenn ein Kunde eine bestimmte Anzahl an Produkten kauft, bekommt er einen Gratis-Artikel dazu: Das kann etwa eine Tastatur oder ein Paar Socken sein. Wenn Sie dieses Angebot noch werbewirksamer machen und die Kaufentscheidung beschleunigen wollen, reduzieren Sie den Bonus auf die ersten 50 oder 100 Kunden.

 

5. Kreative Rabatte gewähren

Ebenso wie Ihr Ladenkonzept sollte auch der Rabatt individuell und besonders sein. Eine sehr kreative Rabatt-Idee hatte der Optiker Visilab, der die Höhe des Rabatts an das Alter der Kunden gekoppelt hat. Ein weiteres Beispiel wäre ein Glücksrad im Eingangsbereich, an dem Ihre Kunden sich Rabatte in unterschiedlicher Höhe ‚erdrehen‘ können. Je kreativer und ausgefallener die Rabattaktion ist, desto größer die öffentliche Wirksamkeit.

 

6. Rabatt auf den nächsten Einkauf gewähren

Eine weitere gute Möglichkeit ist es, den Rabatt auf den nächsten Einkauf zu geben. So stellen Sie sicher, dass Ihr Kunde erneut einkauft, wenn er den Rabatt nutzen möchte und belohnen gleichzeitig seine Treue. Kalkulatorisch verteilt sich bei dieser Methode der Nachlass auf zwei Käufe. Dadurch sinkt die prozentuale Belastung, gleichzeitig bleibt der psychologische Effekt ähnlich gut wie bei Rabattaktionen mit direktem Preisnachlass.

 

7. Nicht zu viel und nicht zu wenig Rabatt geben

Geben Sie nur fünf Prozent Nachlass, ist dieser Rabatt in der Regel zu gering, um Kunden in Ihr Geschäft zu locken. Bei einem Rabatt von 80 Prozent wird Ihr Umsatz zum einen deutlich schrumpfen und zum anderen könnten die Kunden das Gefühl bekommen, dass das Produkt weniger Wert hat oder etwas damit nicht stimmt. Eine klare Faustregel zur richtigen Höhe des Rabatts gibt es zwar nicht, aber mindestens 20 Prozent sollten es schon sein. Alternativ zu der Prozentzahl können Sie übrigens auch direkt die Ersparnis in Euro angeben, dann muss Ihr Kunde nicht erst rechnen.

 

Darauf sollten Sie achten, damit die Rabattaktionen Geld bringen und nicht verbrennen

  • Passen Sie die Rabattaktionen an Ihr Ziel an: Soll eher Ware aus dem Lager abverkauft oder der Bekanntheitsgrad Ihres Geschäfts gesteigert werden?
  • Eine richtige Preiskalkulation ist die Voraussetzung, um mit den Rabattaktionen Gewinne zu erzielen.
  • Berechnen Sie vor dem Preisnachlass den Mengeneffekt: Wie viele Käufe müssen mehr getätigt werden, umdie geringere Marge auszugleichen?
  • Wichtig ist auch, die Rabattaktionen schon einige Wochen zuvor zu bewerben, damit Ihre potenziellen Kunden davon erfahren. Plakate und Rabattaufkleber sind ebenso eine gute Möglichkeit wie Beiträge auf Social-Media-Plattformen.

 

Fazit

Mit durchdachten und kreativen Rabattaktionen können Sie Ihre Kunden begeistern und den Umsatz Ihres Geschäfts steigern. Achten Sie darauf, sich von Ihren Mitbewerbern abzuheben und Rabatte nicht wahllos zu geben, um wirklich einen positiven Effekt zu erzielen.

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