Finanzen im Blick
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So wollen Ihre Kunden wirklich bezahlen

Wenn die Deutschen online einkaufen, nutzen sie viele verschiedene Verfahren. Was Sie als Händler unbedingt anbieten sollten – und wie Sie das am leichtesten realisieren können.

Ihr Kunde hat sich in Ihrem Online-Shop seinen Warenkorb bestückt, geht zur Kasse und ist nur noch wenige Klicks vom Kauf entfernt – und bricht dann doch ab, weil ihm keine Bezahlmöglichkeit gefällt oder ihm das Zahlen zu kompliziert erscheint. Das ist für jeden Händler ein Ärgernis und passiert leider sehr häufig: Knapp 80 Prozent der Online-Shopper geben in Umfragen an, dass sie ihren Einkauf abbrechen, wenn ihr bevorzugtes Bezahlverfahren nicht angeboten wird. 

 

Die Vorlieben sind verschieden

Die Vorlieben der Deutschen sind dabei ganz unterschiedlich. Die Nase vorn hatten im Jahr 2016 aber Online-Bezahlverfahren. 43 Prozent der Befragten einer Umfrage von Boniversum und dem Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland gaben an, eine Bestellung im Online- und Versandhandel schon mit einem Online-Bezahldienst wie paydirekt oder PayPal bezahlt zu haben. 29 Prozent haben schon einmal auf Rechnung bezahlt. Neun Prozent nannten als Zahlmittel die Kreditkarte, acht Prozent das Lastschriftverfahren und fünf Prozent Vorkasse. Die restlichen sechs Prozent haben ein anderes Verfahren verwendet.

Es allen recht zu machen, das zeigt diese Statistik, ist nicht einfach. Ein Ausweg ist, möglichst viele Bezahlmöglichkeiten anzubieten. Jede Zahlart einzeln in den Shop einzubinden, ist aufwendig und kompliziert – und gar nicht nötig: Es gibt Anbieter, die viele gängige Verfahren integrieren. So muss ein Händler nur ein System einbinden und kann sei-nen Kunden trotzdem eine große Vielfalt beim Bezahlen anbieten.

 

All-in-one-Lösungen: praktisch und leicht zu integrieren

Einer dieser Anbieter ist PAYONE.  Die gängigsten Kreditkartenanbieter (u.a. VISA, MasterCard, American Express), Maestro für ec-Kartenzahlung, Online-Bezahlverfahren wie PayPal und paydirekt  , Vorkasse, Nachnahme und viele weitere Payment-Möglichkeiten sind dort integriert.  PAYONE bietet einen 1-Click-Checkout, um Abbrüche zu verhindern und ein integriertes Risikomanagement, um Zahlungsausfälle zu vermeiden und Betrugsversuche zu erkennen. Durch zahlungsübergreifende Gutschriften stellt PAYONE sicher, dass Ihr Retourenmanagement effektiv arbeiten kann. Eine Alternative zu PAYONE ist GiroCheckout, das ähnliche Funktionalitäten bieten.

Bei der Wahl Ihres Anbieters sollten Sie darauf achten, dass die wichtigsten der immer beliebter werdenden Online-Bezahlverfahren integriert sind. Während 2012 noch 30 Prozent angaben, ein solches Verfahren schon genutzt zu haben, lag der Wert 2016 schon um 13 Prozentpunkte höher. Größter Anbieter in diesem Bereich ist PayPal, eine ehemalige Tochter   des US-Unternehmens eBay. 

 

PayPal-Alternativen aus Deutschland

Ein anderes Verfahren ist das noch relativ neue paydirekt, das Online-Bezahlverfahren der Sparkassen und Banken. Über 50 Millionen Online-Banking-Kunden in Deutschland können mit paydirekt bezahlen. Dort sind die Daten mit den gleichen Sicherheitsstandards wie beim Online-Banking verschlüsselt. So erfüllt paydirekt die hohen deutschen Datenschutz- und Sicherheitsvorschriften, die zu den strengsten weltweit gehören. Schon in kurzer Zeit hat paydirekt Hunderttausende Nutzer in ganz Deutschland gewonnen.  

Als Händler profitieren Sie dabei auf mehreren Wegen. Die Zahlung erhalten sie bereits am nächstmöglichen Geschäftstag gutgeschrieben. Zudem ist sie dank direkter Überprüfung des Zahlbetrags am Girokonto garantiert. Das reduziert Ihre Kosten für Mahn- und Risikomanagement und erhöht Ihre Liquidität. Auch Zahlungsrückabwicklungen sind ganz einfach. Die Gutschrift erfolgt dabei gleich auf das Konto des Kunden. Wenn Sie paydirekt in Ihren Shop einbinden möchten, berät Ihr Sparkassen-Berater Sie gerne.

Schon länger am Markt ist giropay, ein innerhalb der deutschen Kreditwirtschaft entwickeltes Online-Bezahlverfahren. Dort führen Nutzer ihre Überweisung in der sicheren und vertrauten Online-Banking-Umgebung ihres Kreditinstituts durch. Sensible Daten wie PIN und TAN werden so nur zwischen Käufer und seiner Bank ausgetauscht. Ein weiterer Vorteil für Händler: Weil immer mehr Banken und Sparkassen bei Beträgen bis 30 Euro auf die Eingabe einer TAN durch den Kunden verzichten, ist der Bezahlvorgang schneller abgeschlossen. Das verringert die Zahlungsabbrüche.

Je mehr sichere und seriöse Bezahlverfahren Sie Ihren Kunden also anbieten, desto geringer wird die Wahrscheinlichkeit, dass sie beim Zahlungsvorgang den Kauf abbrechen. Auf Ihren Umsatz wird sich das positiv auswirken.