Alltag meistern
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Zehn Tipps für eine gute Work-Life-Balance

Zehn Tipps für eine gute Work-Life-Balance. Bleiben Sie auch in stressigen Situationen im Gleichgewicht.

1. To-do-Listen machen

Wer viel zu tun hat, verliert schnell den Überblick. Mit To-do-Listen passiert Ihnen das nicht. Schreiben Sie sich alles auf, was Sie am Tag oder in der Woche schaffen wollen. Erledigtes haken Sie sofort ab.

 

2. Prioritäten setzen

Genauso hilft es, Prioritäten zu setzen. Was muss wann fertig werden? Und wie anspruchsvoll ist es? Komplizierte Sachen sollten Sie möglichst als Erstes erledigen, wenn Sie noch frisch und voller Energie sind. Übrigens: E-Mails gehören fast nie dazu. Bei den meisten E-Mails spielt es keine Rolle, ob sie eine Stunde früher oder später beantwortet werden.

 

3. Arbeit verteilen

Wenn Sie merken, „alleine pack ich’s nicht“, sollten Sie nicht davor zurückschrecken, Arbeit abzugeben. Haben Sie einen Mitarbeiter, der Sie unterstützen kann? Vielleicht gibt es auch Aufgaben, bei denen Ihre Familie helfen kann? Ihre Freunde und Verwandten greifen Ihnen bestimmt lieber einmal beherzt unter die Arme, als zuzusehen, wie Sie sich Tag für Tag abkämpfen.

 

4. Pausen machen

Es klingt banal, aber jeder braucht mal eine Pause. Am besten ist es, kurz aufzustehen, das Fenster zu öffnen und ein paar Schritte zu gehen. Wichtiges Motto: „Frische Luft für einen frischen Geist“.

 

5. Smartphone ausschalten

Smartphones erleichtern den Alltag ungemein: Dank der Kartendienste verlaufen wir uns nicht mehr, wir sind immer und überall erreichbar und haben unzählige Apps, die die Produktivität steigern sollen. Aber irgendwann ist Schluss! Denn – seien wir ehrlich – die meisten dieser Funktionen lenken uns nur ab. Und wenn wir gerade etwas Wichtiges zu tun haben, sollten wir das Smartphone auch mal ausschalten. So vermeiden wir unnötigen Stress und sparen Zeit.

 

6. Private Treffen planen

Auch der fleißigste Unternehmer braucht mal Zeit für Freunde und Familie. Damit Sie Verabredungen nicht vergessen, sollten Sie sie wie Geschäftstermine in Ihren Kalender eintragen.

 

7. Sport machen

Auch wenn Sport Zeit kostet, ist er ein guter Ausgleich, vor allem, wenn Sie hauptsächlich sitzend arbeiten. Für Vielbeschäftigte bieten sich Joggen oder der Gang ins Fitnessstudio an, da sie sich hier nicht nach irgendwelchen Öffnungszeiten richten müssen. Ihr Rücken wird es Ihnen danken!

 

8. Feste Arbeitszeiten setzen

Setzen Sie sich Ihre eigenen Geschäftszeiten, auch wenn Sie keinen Laden mit festgelegten Öffnungszeiten betreiben. Nur in diesen Geschäftszeiten sind Sie erreichbar und beantworten E-Mails.

 

9. Büro und Wohnung trennen

Klar, einige Freelancer arbeiten von zu Hause aus, weil es günstiger ist. Aber fragen Sie mal Ihre Kollegen: Die meisten mieten ein Büro an. Da haben Sie weniger Ablenkung als in den eigenen vier Wänden. Und Sie können abends besser abschalten. Wenn das Budget für das eigene Büro noch nicht reicht, gibt es in Berlin auch jede Menge Coworking-Spaces, in denen Sie für relativ wenig Geld einen Schreibtisch bekommen. Vielleicht profitieren Sie sogar von den Kontakten zu den anderen Coworkern.

 

10. Work-Life-Balance für sich selbst definieren

Der ultimative Tipp kommt zum Schluss: Finden Sie heraus, was Work-Life-Balance für Sie überhaupt bedeutet. Am ehesten erfahren Sie es, indem Sie alle Bereiche aufschreiben, die Ihnen wichtig sind, und priorisieren. Das kann wie folgt aussehen:

1. Soziales Umfeld (Zeit für Freunde, Familie, Liebe)

2. Arbeit (Gehalt, Karriere machen, erfüllende Tätigkeiten)

3. Hobbys und Gesundheit (Sport, Ernährung, Mitgliedschaft in einem Verein)

 

Wenn Sie sich gerade selbstständig gemacht haben, kann es sein, dass Sie gar kein Problem damit haben, zwölf Stunden oder länger am Tag zu arbeiten. Dann stünde „Arbeit“ oben auf Ihrer Liste. Wichtig ist nur, dass Sie zufrieden sind mit dem, was Sie tun.