Mit der passenden Mobilstrategie zu mehr Erfolg

 

1.So viele Leute nutzen mobiles Internet

Nutzen Sie das mobile Internet? Eigentlich eine überflüssige Frage, oder? Natürlich tun Sie das. 49 Millionen Deutsche besitzen laut einer Studie des Marktforschungsinstituts comScore ein Smartphone und können somit nahezu überall auf das Internet zugreifen. Dass mehr als die Hälfte der Bevölkerung unterwegs online ist, zeigt, wie wichtig eine Mobilstrategie für Unternehmen ist. Selbst zu Hause setzen wir uns kaum noch vor den PC, sondern surfen auf dem Sofa sitzend mit dem Smartphone oder Tablet. Und welche Funktionen nutzen wir am meisten? WhatsApp und Facebook. Google Maps und Youtube. Suchmaschinen und Shopping-Apps wie Amazon oder eBay. Erkennen Sie etwas? Die Programme sind alle für Händler relevant.

 

2.Erst analysieren, dann umsetzen

Bevor Sie jetzt direkt anfangen, eine App zu programmieren, warten Sie bitte einen Augenblick. Wie bei fast jeder Strategieentwicklung gehört es auch im Mobile Commerce dazu, sich über einige Punkte klar zu werden: Was wollen Sie überhaupt mit Ihrer Mobilstrategie erreichen? Welche Zielgruppen wollen Sie ansprechen? Und wie erreichen Sie Ihre potenziellen Kunden?

Wenn Sie ein Restaurant in Tempelhof betreiben, könnte es Ihr Ziel sein, mehr Kunden unter der Woche zu gewinnen. Ihre Zielgruppe ist vielleicht zwischen 35 und 55 Jahre alt, durchschnittlich bis gut verdienend und viel beschäftigt. Erst nach einer genauen Analyse wissen Sie, wie die Mobilstrategie für Ihr Unternehmen auszusehen hat und welche Maßnahmen Sie daraus ableiten sollten.

 

3.Für mobile Suche optimieren

Um im mobilen Marketing im Einzelhandel erfolgreich zu sein, muss Ihr Geschäft im Internet auffindbar sein. Das klappt per Suchmaschinenoptimierung. Für lokal und regional ausgerichtete Unternehmen gibt es beispielsweise „Google My Business“. Wenn Sie sich bei dem Dienst registrieren, können Sie Ihren Laden bei Google Maps eintragen. Dazu laden Sie Fotos hoch und vermerken die Öffnungszeiten, dann prüft Google die Echtheit des Antrags. Suchen Nutzer nach der erfolgreichen Prüfung nach „Restaurant in Tempelhof“, tauchen Sie in den Suchergebnissen und in Google Maps auf. Genauso funktioniert es übrigens, wenn Sie eine Arztpraxis oder einen Frisörsalon betreiben.

4. App oder mobile Webseite?

Bis heute gibt es keine eindeutige Antwort darauf, ob eine App oder eine mobile Webseite besser ist. Beides hat Vor- und Nachteile:

Apps

+ Bester Bedienkomfort

+ Ist die App erst einmal installiert, ist ihr Icon direkt auf dem Smartphone-Bildschirm präsent

+ Viele Apps sind auch offline nutzbar

+ Der App Store und Google Play sind sehr bekannte Vertriebsplattformen für Ihre App

- Aufwendige Entwicklung für alle Endgeräte

- Zertifizierung durch App-Store-Betreiber notwendig

- Umsatzbeteiligung der App-Store-Betreiber

- Updates erfordern größeren Zeitaufwand

Mobile Webseiten

+ Plattformunabhängig

+ Kein Download und keine Installation nötig

+ Änderungen werden sofort wirksam

+ Günstiger: Die meisten Händler besitzen bereits eine Webseite und müssen diese nur mobil optimieren

- Bedienung nicht auf jedem Gerät gleich

Fazit: Für die meisten kleinen und mittelständischen Betriebe empfiehlt sich eher die Optimierung Ihrer Webseite für das mobile Internet. Das ist in der Regel günstiger, als eine eigene App zu entwickeln. Auch bleiben Sie damit flexibler, wenn Änderungen nötig sind, und Sie werden besser über Suchmaschinen gefunden.

In Einzelfällen ist eine App sinnvoller: zum Beispiel, wenn Sie Möbel verkaufen, die die Nutzer in einem Konfigurator selbst designen können. Solch ein komplexer Prozess, bei dem es auf Zentimeterarbeit ankommt, muss immer fehlerfrei dargestellt werden. Da ist eine App zuverlässiger als eine mobile Internetseite, die möglicherweise auf älteren Geräten nicht mehr optimal angezeigt wird.

 

5. Mobil und sozial zusammen denken

Soziale Netzwerke sind aus der Kundenkommunikation nicht mehr wegzudenken. Und wo nutzen Kunden soziale Netzwerke hauptsächlich? Richtig: auf ihrem Smartphone. Offizielle Zahlen von Facebook besagen, dass 85 Prozent der 28 Millionen Mitglieder in Deutschland über mobile Geräte auf Facebook zugreifen. Wenn Sie Inhalte für Ihre Social-Media-Kanäle erstellen, denken Sie also daran, dass die Mehrheit Ihrer Fans sie wahrscheinlich auf dem Smartphone ansieht.

Mit diesen fünf Tipps legen Sie den Grundstein für die Mobilstrategie Ihres Unternehmens.

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