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Heute hier, morgen da

In einem Pop-up-Store können Sie eine einzigartige Atmosphäre zu geringem Preis schaffen. Was er bringt und für wen er sich lohnt.

Haben Sie tolle Produkte, aber nicht das nötige Kleingeld, um einen eigenen Laden aufzumachen? Vor diesem Problem stehen viele Selbstständige am Anfang ihrer Karriere. Aber keine Sorge: Sie haben verschiedene Möglichkeiten, damit umzugehen.

Unternehmer, die ihre Produkte stationär verkaufen wollen, können erst einmal einen Pop-up-Store eröffnen. Ob bereits bekannte Marke oder junger Designer – Pop-up-Stores eignen sich für alle Händler, die ein ungewöhnliches Ambiente schaffen wollen, ohne ein finanzielles Risiko einzugehen.

 

Was ist ein Pop-up-Store?

Im Beamtendeutsch ist ein Pop-up-Store eine temporäre Ladeneinheit. „Temporär“ ist dabei ein dehnbarer Begriff: Die Miete kann von wenigen Wochen bis zu einem Jahr dauern. Zu den bekanntesten Flächen für Pop-up-Stores gehört das Bikini Berlin in Charlottenburg. Dort stehen im Erdgeschoss Boxen aus Holz, in die sich Unternehmen einmieten können.

Aber natürlich gibt es noch viel mehr Flächen, auf denen Sie einen Pop-up-Store eröffnen können. Die mieten Sie über spezialisierte Immobilienmakler an. Eine sehr interessante und clevere Variante, wie man schnell und einfach einen Pop-up-Store aufstellen kann, ist die Modulbox der Firma mo systeme GmbH. Diese Modulboxen sind sehr flexibel in der Gestaltung und schnell auf- und abgebaut. 

Wenn Sie mit Ihrer Geschäftsidee noch ganz am Anfang stehen und erst mal testen wollen, wie Ihr Produkt ankommt, können Sie es auch in anderen Läden zum Verkauf anbieten. Das sind meistens Shops oder Galerien, die Platz haben, um noch zusätzliche Waren in ihren Räumlichkeiten zu präsentieren – sogenannte Shop-in-Shop-Systeme.

Die Idee, den ersten Pop-up-Store zu eröffnen, hatte übrigens – wen wundert’s? – ein Amerikaner. Im Jahr 2000 machte er zum ersten Mal einen temporären Laden auf. Der Erfolg war so groß, dass auch etablierte Marken auf den Zug aufsprangen – und zwar nicht nur aus vermeintlich hippen Branchen. Auch Hersteller aus eher konventionellen Industrien wie Haushaltsgeräte oder Lebensmittel können von einem Pop-up-Store profitieren.

 

Was bringt ein Pop-up-Store?

Egal, ob Shop-in-Shop oder eigener Pop-up-Store: Das System eines nur vorübergehend vorhandenen Ladens fasziniert viele Menschen. Die Vergänglichkeit übt eine anziehende Wirkung auf sie aus. Aber wie nützt Ihnen das?

In einem Pop-up-Shop sind Produkte oft nur in geringer Menge verfügbar. Das führt dazu, dass Kunden höhere Preise als in klassischen Geschäften akzeptieren. Wenn Sie Ihre Stücke auf eine überraschende und unkonventionelle Art präsentieren, wirkt sich das zusätzlich positiv aus: zum einen auf Ihr Image, zum anderen auf das Gefühl, das Kunden beim Betreten haben. Ihr Laden strahlt Exklusivität aus und wirkt urban – Kunden bekommen das Gefühl, etwas Besonderes zu kaufen.

Übrigens schließen sich ein Pop-up-Shop und ein klassischer Laden nicht gegenseitig aus. Vorausgesetzt, Sie haben einen Mitarbeiter, der eines der Geschäfte vorübergehend führen kann, können Sie mit Pop-up-Stores in verschiedene Kieze gehen und ausprobieren, wo die meisten Kunden zu Ihnen kommen. So finden Sie vielleicht sogar einen noch besseren Standort für Ihre Hauptfiliale.

Pop-up-Shops eignen sich aber auch für saisonale Produkte. Eisdielen beispielsweise haben im Winter bekanntlich wenig Kundschaft. Für sie ergibt es Sinn, ihren Laden in der kalten Jahreszeit unterzuvermieten. Warum nicht zwischen November und März aus der Eisdiele ein Tortenparadies machen? So sparen Sie Miete und geben gleichzeitig einem anderen Selbstständigen die Chance, seine Produkte zu präsentieren.

 

Wie mache ich Kunden auf mich aufmerksam?

Pop-up-Stores leben von ihrer Exklusivität. Je kürzer sie da sind, desto größer ist der Andrang – zumindest in der Theorie. Damit das klappt, müssen Sie ihn bekannt machen. Die Frage ist: wie?

Klassische Anzeigen in der Zeitung sind sicher nicht die richtige Lösung. Besser erreichen Sie Ihre Zielgruppe über soziale Netzwerke wie Facebook und Twitter. Dort können Sie mit etwas Geschick eine tolle Mundpropaganda auslösen. Wichtig ist, dass Sie Multiplikatoren informieren – Menschen, die großes Interesse an Ihrem Angebot haben und es deshalb gerne mit ihren Freunden teilen. Trotzdem fühlt sich das Angebot für Ihre Kunden exklusiv an, weil Sie es nicht auf klassischen Wegen beworben haben.

Die Eröffnung Ihres Pop-up-Stores bekannt zu machen, ist wahrscheinlich eine der größten Herausforderungen. Einerseits soll das Angebot exklusiv sein. Andererseits dürfen Sie auch nicht zu wenige Käufer informieren – sonst bleibt der Laden leer.

Falls Sie den Traum vom eigenen Geschäft direkt verwirklichen wollen, können Sie sich an Ihren Berater bei der Berliner Sparkasse wenden. Er analysiert mit Ihnen Ihren Businessplan und bietet Ihnen bei einer erfolgreichen Prüfung einen Kredit an.