Berliner Sparkassenstiftung Medizin 

Durch die Berliner Sparkassenstiftung Medizin sind seit ihrer Gründung mehr als drei Millionen Euro in den medizinischen Forschungs- und Wissenschaftsstandort Berlin geflossen. Im Jubiläumsbericht anlässlich ihres 30-jährigen Bestehens erfahren Sie mehr über die Stiftung, ihre Förderprojekte und Kooperationspartner.


Geförderte Projekte

Sie wollen Projekte wie

diese unterstützen?

Jetzt Spenden

 

Alle weiteren Förderprojekte

Prognosemodelle für Patienten mit einem Prostatakarzinom

Prognosemodelle für Patienten mit einem Prostatakarzinom

Das Prostatakarzinom ist der häufigste Tumor beim Mann und endet in 20 Prozent der Erkrankungen tödlich. Die geförderte Forschungsgruppe hat ein künstliches neuronales Netzwerk entwickelt, um die Rückfallwahrscheinlichkeit bei dieser Tumorerkrankung exakter bestimmen zu können. Im Ergebnis wurde ein frei nutzbares Computerprogramm entwickelt, das statistisch mit 1.656 Patientendaten unterlegt ist und die individuelle Rückfallwahrscheinlichkeit bis zu zehn Jahre später voraussagen kann.

Hyperbare Sauerstofftherapie und deren Messung in der Krebsheilkunde

Hyperbare Sauerstofftherapie und deren Messung in der Krebsheilkunde

Das Projekt beschäftigte sich ursprünglich mit der hyperbaren Sauerstofftherapie in der Onkologie. Während der Forschungsarbeiten zeigte sich den Antragsstellern, dass eine Verlagerung des Schwerpunkts auf die Hyperthermie wesentlich zielführender ist. 

In Abstimmung mit der fördernden Berliner Sparkassenstiftung Medizin verstärkten die Antragsteller die Arbeiten in diese Richtung. In einer Studie über Weichteilkarzinome konnte später auch gezeigt werden, dass die regionale Hyperthermie in Verbindung mit Chemotherapie die lokale Kontrolle und das rezidivfreie Überleben signifikant verbessert. 

Untersuchungen zur Beeinflussbarkeit der akuten Abstoßung und...

Untersuchungen zur Beeinflussbarkeit der akuten Abstoßung und...

...der Induktion einer immunologoschen Akzeptanz nach allogener, orthotoper Lungentransplantation

Die Transplantation von Organen von Tod- oder Lebendspendern hat sich innerhalb der letzten 50 Jahre zu einer etablierten Therapie für chronisch vorangeschrittene Erkrankungen entwickelt, die mit einem irreversiblen Funktionsverlust der Organe einhergehen. Das Projekt selbst beschäftigt sich mit dem Problem der Abstoßung von transplantierten Lungen.

Die Langzeitüberlebensraten haben sich auch durch den Einsatz neuer verbesserter Immunsuppressiva nur wenig erhöht. Eine erhebliche Verbesserung der Transplantatsüberlebensraten und eine starke Reduzierung der therapiebedingten Nebenwirkungen könnten jedoch durch die Induktion einer spenderspezifischen immunologischen Toleranz erreicht werden, was anhand dieses Projektes am Institut für Medizinische Immunologie der Charité Berlin unterstützt durch die Berliner Sparkassenstiftung Medizin erforscht wird.

Antineoplastische Effekte von Lindera obtusiloba und seinen Derivaten (+)...

Antineoplastische Effekte von Lindera obtusiloba und seinen Derivaten (+)...

...Episamin und Obtusilakton beim heptazellulären Karzinom

Das hepatozelluläre Karzinom (HCC) ist eine der weltweit mit am häufigsten und gleichzeitig mit am schwierigsten zu behandelnde Tumorart. Die Antragsteller dieses durch die Berliner Sparkassenstiftung Medizin geförderten Projekts wollten deshalb zu ergründen, ob es einen alternativen Ansatz zur Behandlung dieses Karzinoms geben könnte.

Ziel des Forschungsvorhabens war es, die isolierten Substanzen in vitro an Zelllinien des HCC zu untersuchen und die antineoplastische Wirkung zu verifizieren. Auf Grund der in den letzten Jahren geleisteten Vorarbeiten sollte dabei Lindera obtusiloba-Extrakt und (+) Episesamin bzw. Obtusilakton nicht nur in der Zellkultur, sondern auch im Tumormodell der Maus eingesetzt werden.

Berliner Centrum für Kinder mit Seltenen Erkrankungen

Erfahren Sie mehr 

Tissue Engineering von Herzklappen und Gefäßen

 

Erfahren Sie mehr 

Orale Immuntherapie für Kinder mit     Erdnussallergie

Erfahren Sie mehr 

Studie bei Kindern mit angeborenen Herzfehler

 

Erfahren Sie mehr

Leitbild

Leitbild

Die Stiftung hat es sich zur Aufgabe gemacht, die medizinische Forschung zu fördern und damit einen Beitrag zu leisten, den Forschungs- und Wissenschaftsstandort Berlin auszubauen und nachhaltig zu stärken.

Dem Stiftungszweck soll insbesondere dadurch entsprochen werden, dass durch die Verwendung der Erträge des Stiftungsvermögens Zuwendungen für die medizinische Grundlagenforschung und zur Entwicklung neuartiger medizinischer Verfahren und Hilfsmittel für die praktische Anwendung bei der klinischen Krankenversorgung erfolgen. 

In diesem Rahmen soll der Fokus aktuell vor allem auf dem Gebiet der Seltenen Erkrankungen liegen, was jedoch Förderungen anderer Forschungsintentionen nicht grundsätzlich ausschließt.

Die Berliner Sparkassenstiftung Medizin ist sich angesichts der in den letzten Jahren erfolgten und auch für die Zukunft zu erwartenden staatlichen Kürzungen im Bildungs- und Gesundheitswesen sowie der daraus resultierenden Notwendigkeit einer verstärkten privaten Finanzierung von Wissenschaftsprojekten ihrer Verantwortung um Forschung und Wissenschaft am Standort Berlin bewusst und versucht dieser durch eine zielgerichtete Unterstützung nachzukommen.

In ihrer Arbeit orientiert sich die Stiftung an den

Handlungsprinzipien von Stiftungen der Sparkassen-Finanzgruppe

 

 

und an den Grundsätzen

Guter Stiftungspraxis des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen.

Projektanfragen & Förderantrag

Projektanfragen & Förderantrag

Sofern Sie sich für eine Förderung durch die Berliner Sparkassenstiftung Medizin interessieren, nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf:

Rufen Sie uns an

030/ 869 83319

oder per E-Mail an kontakt@berliner-sparkassenstiftung-medizin.de

Zudem erreichen Sie uns postalisch unter:

Berliner Sparkassenstiftung Medizin

Vorstand

Alexanderplatz 2

D-10178 Berlin

Bitte gestalten Sie Ihren Förderantrag so, dass ein nicht-sachverständiger Dritter die Wirtschaftlichkeit sowie die medizinische Relevanz des Projekts bewerten kann.

Spendenquittung

Spendenquittung

Die Berliner Sparkassenstiftung Medizin ist von den Behörden in Berlin als gemeinnützig anerkannt worden. 

Damit können Spenden steuerlich geltend gemacht werden. Das bedeutet, dass diese Zuwendungen in Höhe von bis zu 20% der Gesamteinkünfte als Sonderausgaben geltend gemacht werden können (§ 10b Abs. 1 Sätze 1 und 2 EStG.). 
Gemäß der Einkommensteuer-Durchführungsverordnung (§ 50 Abs. 2 Satz 1 Nr.2) kann auf die Zuwendungsbestätigung für die steuerliche Abzugfähigkeit von Spenden verzichtet werden, wenn die Spenden einen Betrag von 200 Euro nicht übersteigen. Für diese Zuwendungen genügt als Zahlungsnachweis in der Regel eine Kopie des Kontoauszugs mit dem Verwendungszweck Spende.

Sollten Sie eine davon abweichende Spendenquittung benötigen, schreiben Sie uns bitte mit Ihren persönlichen Angaben, damit wir Ihre Spende zuordnen können. 

Dies sind allgemeine Informationen. Bitte besprechen Sie die persönlichen steuerlichen Konsequenzen von Zuwendungen mit Ihrem Steuerberater.

Satzung

Satzung

Wir haben unsere Ziele klar vor Augen! 

Damit sie auch für Außenstehende transparent sind, haben wir unsere Zielsetzungen und den Weg dorthin in unserer Satzung festgehalten.

Die Satzung der Berliner Sparkassenstiftung Medizin finden Sie 

Hier

Organe

Organe

Die Berliner Sparkassenstiftung Medizin hat ihren Sitz in Berlin, ist selbstlos tätig und verfolgt keine eigenwirtschaftlichen Zwecke. Hinter der Stiftung stehen Menschen, die durch ihr Engagement dazu beitragen, die Stiftungsidee mit Leben zu füllen.

Vorstand

Ines Fasting, Volljuristin und Leiterin im Nachlass- und Stiftungsmanagement des Private Banking der Berliner Sparkasse

 

Kuratorium

  • Hans Jürgen Kulartz (Vorsitzender), Vorstand der Berliner Sparkasse, NL der Landesbank Berlin AG
  • Prof. emer. Dr. med. Dr. h.c. Roland Hetzer (stellv. Vorsitzender), ehemaliger Direktor des Deutschen Herzzentrums Berlin
  • Volker Alt, Vorstand der Berliner Sparkasse, NL der Landesbank Berlin AG
  • Prof. Dr. med. Dr. h.c. mult. Roland Felix, Ehem. Direktor der Klinik für Strahlenheilkunde der Charité - Universitätsmedizin
  • Prof. Dr. med. Uwe Reuter, Kaufmännischer Leiter der Frauen-, Kinder- und Jugendkliniken der Charité - Universitätsmedizin
  • Bianca Richardt, Leiterin des Bereiches Stiftungen der Berliner Sparkasse

Impressum/Datenschutz

Impressum/Datenschutz

Berliner Sparkassenstiftung Medizin

Alexanderplatz 2

D-10178 Berlin

Tel.: 030/869 833 19

Fax: 030/869 839 39

E-Mail: kontakt@berliner-sparkassenstiftung-medizin.de

Die Berliner Sparkassenstiftung Medizin ist eine rechtsfähige Stiftung des bürgerlichen Rechts und hat ihren Sitz in Berlin.

Zuständige Aufsichtsbehörde ist die Senatsverwaltung für Justiz (als Stiftungsaufsicht), Salzburger Straße 21-25, 10825 Berlin.

Vertretungsberechtigte Personen:

Vorstand

Ines Fasting

Kuratorium der Stiftung

Hans Jürgen Kulartz (Vorsitzender)
Prof. emer. Dr. med. Dr. h.c. Roland Hetzer (stellv. Vorsitzender)
Volker Alt
Prof. Dr. med. Dr. h.c. mult. Roland Felix
Prof. Dr. med. Uwe Reuter
Bianca Richardt

V.i.S.d. Mediendienste-Staatsvertrages (MDStV) und redaktionelle Betreuung: Ines Fasting

Sie wollen Projekte wie

diese unterstützen?

Jetzt Spenden

 

Alle weiteren Förderprojekte

Prognosemodelle für Patienten mit einem Prostatakarzinom

Prognosemodelle für Patienten mit einem Prostatakarzinom

Das Prostatakarzinom ist der häufigste Tumor beim Mann und endet in 20 Prozent der Erkrankungen tödlich. Die geförderte Forschungsgruppe hat ein künstliches neuronales Netzwerk entwickelt, um die Rückfallwahrscheinlichkeit bei dieser Tumorerkrankung exakter bestimmen zu können. Im Ergebnis wurde ein frei nutzbares Computerprogramm entwickelt, das statistisch mit 1.656 Patientendaten unterlegt ist und die individuelle Rückfallwahrscheinlichkeit bis zu zehn Jahre später voraussagen kann.

Hyperbare Sauerstofftherapie und deren Messung in der Krebsheilkunde

Hyperbare Sauerstofftherapie und deren Messung in der Krebsheilkunde

Das Projekt beschäftigte sich ursprünglich mit der hyperbaren Sauerstofftherapie in der Onkologie. Während der Forschungsarbeiten zeigte sich den Antragsstellern, dass eine Verlagerung des Schwerpunkts auf die Hyperthermie wesentlich zielführender ist. 

In Abstimmung mit der fördernden Berliner Sparkassenstiftung Medizin verstärkten die Antragsteller die Arbeiten in diese Richtung. In einer Studie über Weichteilkarzinome konnte später auch gezeigt werden, dass die regionale Hyperthermie in Verbindung mit Chemotherapie die lokale Kontrolle und das rezidivfreie Überleben signifikant verbessert. 

Untersuchungen zur Beeinflussbarkeit der akuten Abstoßung und...

Untersuchungen zur Beeinflussbarkeit der akuten Abstoßung und...

...der Induktion einer immunologoschen Akzeptanz nach allogener, orthotoper Lungentransplantation

Die Transplantation von Organen von Tod- oder Lebendspendern hat sich innerhalb der letzten 50 Jahre zu einer etablierten Therapie für chronisch vorangeschrittene Erkrankungen entwickelt, die mit einem irreversiblen Funktionsverlust der Organe einhergehen. Das Projekt selbst beschäftigt sich mit dem Problem der Abstoßung von transplantierten Lungen.

Die Langzeitüberlebensraten haben sich auch durch den Einsatz neuer verbesserter Immunsuppressiva nur wenig erhöht. Eine erhebliche Verbesserung der Transplantatsüberlebensraten und eine starke Reduzierung der therapiebedingten Nebenwirkungen könnten jedoch durch die Induktion einer spenderspezifischen immunologischen Toleranz erreicht werden, was anhand dieses Projektes am Institut für Medizinische Immunologie der Charité Berlin unterstützt durch die Berliner Sparkassenstiftung Medizin erforscht wird.

Antineoplastische Effekte von Lindera obtusiloba und seinen Derivaten (+)...

Antineoplastische Effekte von Lindera obtusiloba und seinen Derivaten (+)...

...Episamin und Obtusilakton beim heptazellulären Karzinom

Das hepatozelluläre Karzinom (HCC) ist eine der weltweit mit am häufigsten und gleichzeitig mit am schwierigsten zu behandelnde Tumorart. Die Antragsteller dieses durch die Berliner Sparkassenstiftung Medizin geförderten Projekts wollten deshalb zu ergründen, ob es einen alternativen Ansatz zur Behandlung dieses Karzinoms geben könnte.

Ziel des Forschungsvorhabens war es, die isolierten Substanzen in vitro an Zelllinien des HCC zu untersuchen und die antineoplastische Wirkung zu verifizieren. Auf Grund der in den letzten Jahren geleisteten Vorarbeiten sollte dabei Lindera obtusiloba-Extrakt und (+) Episesamin bzw. Obtusilakton nicht nur in der Zellkultur, sondern auch im Tumormodell der Maus eingesetzt werden.

Unsere Philosophie